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8.
Eine-Welt-Filmpreis
NRW
Zum 8. Mal wird im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik der Eine-Welt-Filmpreis
NRW verliehen. Der Preis wird vom Ministerum f�r Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
des Landes Nordrhein-Westfalen
gestiftet und
ist mit 5.000 �, 3.000 � und 1.500 � dotiert.
1.
Preis: Jakarta Disorder von Ascan Breuer und Victor Jaschke
2.
Preis: Aus meinem syrischen Zimmer von Hazem Alhamwi
3. Preis: AIDS - Erbe der Kolonialzeit von Carl Gierstorfer
Die Jury hat au�erdem die Aufgabe, au�ergew�hnliche
Filme f�r die Bildungsarbeit zu empfehlen
Mitglieder
der Jury
Burkhard
Althoff, ZDF/Das kleine Fernsehspiel
Lucie Bader, outreach gmbh - Wissenschaftskommunikation und Film, Bern
Thomas Belke, Mediathek
f�r Pastoral und Religionsp�dagogik, Freiburg
Bettina Borgfeld, Filmemacherin, Berlin
J�rgen Hammelehle, Brot f�r die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst,
Berlin
Die
Begr�ndungen
1.
Preis:
Jakarta
Disorder
Ascan
Breuer, Victor Jaschke. �sterreich 2013, 87 min.
Begr�ndung
der Jury
:
Dieser
einf�hlsame und spannende Dokumentarfilm l�sst miterleben, wie am Rande
von Jakarta lebende
Slum-Bewohner ihren Widerstand organisieren, als ihre Behausungen einem
gigantischen Immobilien-Bauvorhaben internationaler Investoren weichen
sollen. Aus zun�chst offensichtlicher Ohnmacht wird eine relevante
politische Stimme von Ausgegrenzten, die auf die noch junge Demokratie in
Indonesien wirksam Einfluss nimmt. Im Zentrum dieser Bewegung stehen zwei
faszinierende Protagonistinnen, deren �berzeugung und Handeln
eindringlich und �berzeugend vermittelt wird. Letztlich sind es 1,5
Millionen Unterschriften der verarmten Bev�lkerung, die einem politischen
Forderungskatalog so viel Gewicht verleihen, dass sich der neue Gouverneur
von Jakarta von diesem in die Pflicht nehmen l�sst.
Jakarta Disorder zeichnet sich durch eine hervorragende Montage
aus, die entscheidend dazu beitr�gt, dass ein komplexes Thema
nachvollziehbar, bewegend und doch auch unterhaltsam vermittelt wird. Der
Film lebt von eindrucksvoll in Szene gesetzten Kontrasten: Hier das Modell
des projektierten Luxus-Hochhaus-Wohnparks, dessen Miete selbst f�r
Gutverdienende nicht bezahlbar erscheint. Dort die einfachsten Behausungen
von Menschen, die im informellen Sektor versuchen, wenigsten kleinste Eink�nfte
zu erzielen. Immer wieder sind es die Blicke aus einer �Perspektive am
Rande� auf die nahe Skyline von Jakarta, die zur Dramaturgie des Films
gelingend beitragen. Hier die oft machtlos erscheinenden Bewohner, die
sich das Recht heraus genommen haben, Land f�r sich zu beanspruchen, das
ihnen formal nicht geh�rt. Dort die expansive Macht des Kapitals. In
diesen ausgezeichnet visualisierten Spannungsfeldern l�sst der Film die
beiden Protagonistinnen �berzeugend auftreten und agieren. Die Kamera
begleitet sie dabei engagiert, l�sst N�he und Sympathie zu ihnen
entstehen, ohne Grenzen zu �berschreiten. Zwei in Ihrer Lebensgeschichte
und ihrer gesellschaftlichen Rolle sehr verschiedene Frauen werden zum
Kristallisationspunkt f�r eine Sozialbewegung. Der Film geht dabei
ehrlich mit den beiden und damit auch den Zuschauenden um: Die
Protagonistinnen werden nicht nur in ihrer erfolgreichen Aktivierung der
Bev�lkerung gezeigt, sondern auch in sehr pers�nlichen Sequenzen, in
denen ihre Motivation und Kraft, aber auch ihre Ratlosigkeit und Zweifel
ins Bild kommen.
Dieser Dokumentarfilm ist �ber Jakarta hinaus bedeutsam. Er r�ttelt auf
und stellt Anfragen. Es geht dabei um Sensibilit�t f�r die Verlierer von
Globalisierung weltweit. Wichtig: Handeln statt Klagen ist die Botschaft.
Die Potentiale sozialer Organisation zur Artikulierung elementarer
menschlicher Interessen und deren politische Relevanz werden �berzeugend
vermittelt. In Verbindung damit werden Wert und Bedeutung von Demokratie
reflektiert. Jakarta Disorder gelingt dies alles in Form einer
packenden Dokumentation. Sie motiviert �ber den Film hinaus:
organisiertes Handeln kann augenscheinliche Ohnmacht �berwinden.
2.
Preis:
Aus
meinem syrischen Zimmer
Hazem
Alhamwi. Frankreich, Libanon, Deutschland
2014, 70 Min.
Begr�ndung
der Jury:
Hazem
Alhamwi erz�hlt in seinem Film von der Zerst�rung der Menschenw�rde.
Und vom Widerstand dagegen.
Jahrzehntelang
nahm das syrische Regime seinen B�rgern brutal alle grundlegenden Rechte.
Es war unm�glich sich frei zu �u�ern, politisch zu engagieren, sich
unabh�ngig zu bilden oder k�nstlerisch zu entfalten. Generationen von
Syrerinnen und Syrern wurden von Kindesbeinen an systematisch
indoktriniert und innerlich zerst�rt.
Hazem
Alhamwi erz�hlt davon ganz pers�nlich, erz�hlt von seinen eigenen Zerst�rungen,
von denen seiner Familie. Und mit ihm erz�hlen Freunde und Verwandte. Es
sind Geschichten von Angst, allt�glichen Niederlagen und Dem�tigungen,
vom Scheitern, vom Versagen. Keine Heldengeschichten, aber Geschichten,
die zu erz�hlen heldenhaften Mut erfordert und die man nicht mehr
vergisst.
Aber Hazem Alhamwi erz�hlt auch vom �berleben. Er selbst �berlebte mit
Hilfe seiner Kunst, seiner Zeichnungen, seiner Filme. Dieses kulturelle
Lebenselixier pr�gt auch dieses dokumentarische Essay. Dessen Form ist
vom Rhythmus, der Wut und Trauer, der Heimlichkeit, dem Irrwitz und der
Kreativit�t seines dissidenten Schaffens unter st�ndiger Bedrohung
durchdrungen. Die assoziativen Bilder, der collagenhafte Einsatz von T�nen
und Musik, die bitteren Anekdoten � all das macht in seiner
eindringlich-poetischen Verdichtung das Leben in Unterdr�ckung
schmerzhaft erfahrbar. Hazem Alhamwi f�hrt die Zuschauer so in die Enge
syrischer Wohnzimmer, Klassenr�ume und Gef�ngniszellen. Und er zeigt,
wie diese Enge mit Hilfe der Kunst immer wieder kurz gesprengt werden
konnte.
Aus meinem syrischen Zimmer ist ein ber�hrendes Requiem f�r die
Generationen von Syrerinnen und Syrern, die sich nicht befreien konnten.
Und doch ist es ein hoffnungsvoller Film. Denn er erz�hlt auch von der
Generation syrischer Kinder heute. Hazem Alhamwis Hoffnung und dringender
Appell ist es, diese Kinder trotz aller �u�eren Zerst�rung Syriens vor
ihrer inneren Zerst�rung zu bewahren. Ein Appell, der diesem so pers�nlichen
Film universelle Geltung verleiht. Es ist der Appell, die grundlegendste
und oft gef�hrdetste Ressource des Menschen - seine W�rde � wo immer m�glich
zu verteidigen.
3.
Preis:
AIDS -
Erbe der Kolonialzeit
Carl
Gierstorfer. Deutschland 2014, 52 Min,
Begr�ndung
der Jury:
Aids - Erbe
der Kolonialzeit begleitet den belgischen Wissenschaftler Teuwen und
seine Kollegen auf ihrer mehrj�hrigen Suche nach den Urspr�ngen einer
der schlimmsten Pandemien der Menschheit: HIV/Aids.
Der Wissenschaftler hofft, Erkenntnisse �ber die Herkunft von HIV/Aids im
Kampf gegen die Ausbreitung neuartiger Viren nutzen zu k�nnen.
W�hrend die
meisten seiner Kollegen einen Forschungserfolg auf diesem Gebiet als unm�glich
erachten, gibt Teuwen nicht auf. Die Zuschauenden nehmen Teil an einer
spannenden Suche des Wissenschaftlers, seinen Fragen, den Entdeckungen und
Schlussfolgerungen.
Seine Spur f�hrt zun�chst in die belgische und franz�sische
Kolonialzeit und die hemmungslose Ausbeutung ehemaliger Kolonialgebiete
Afrikas. Mit Hilfe von Historikern, Virologen und Biologen rekonstruiert
der Film den Ursprung des Virus beim Affen und den Verlauf seiner
Ausbreitung und legt die Mitverantwortung der Kolonialherren durch ihre r�cksichtslose
Ausbeutung an der Entstehung der Pandemie nahe. Der erz�hlerische Bogen
�ber das Jahrhundert zu heute entl�sst den Zuschauer mit der dr�ngenden
Frage nach gleichem Handlungsmuster - der fortw�hrenden, nun legalen
Ausbeutung von Rohstoffen in den afrikanischen L�ndern durch die
Industriel�nder: Bergen die sozialen Folgen der Ausbeutung die Gefahr
neuartiger Viren f�r Menschen und ihre Ausbreitung, eine Wiederholung des
Ursprungs von HIV/Aids mit einem neuen, andersartigen Erreger?
Interdisziplin�r, spannend erz�hlt und mit klug in Szene gesetztem
Archivmaterial und Grafiken er�ffnet �Aids - Erbe der
Kolonialzeit" eine neue, entwicklungspolitische Perspektive auf die
Pandemie, um schlie�lich die dr�ngenden Fragen nach der Gefahr heutiger
neuer Erreger zu stellen.
Beim Kampf
gegen Infektionskrankheiten muss aus der Vergangenheit gelernt werden. Der
Film ist ein Pl�doyer daf�r, dass bei auftretenden Krankheiten der
Zukunft fr�her mit deren Entdeckung und Enttabuisierung begonnen werden
muss. Nur so kann das Leben von Millionen Menschen gerettet werden.
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Empfehlungen
f�r die Bildungsarbeit
La
Buena Vida - Das gute Leben
Jens
Schanze. Deutschland,
Schweiz, Kolumbien 2015, 94 Min.
Begr�ndung
der Jury:
Dieser packende Dokumentarfilm bindet Welten zusammen. Er beginnt in
Deutschland mit der Sprengung eines Bohrturmes. Ende einer Kohlezeche.
Dann geht es nach Kolumbien: �El Cerrej�n� ist
mit mehr als 700 Quadratkilometern der gr��te Kohletagebau der Welt:
100.000 Tonnen am Tag als Ertrag. Das Gigantische dieses Projektes
kontrastiert mit dem Urwalddorf Tamaquito mit seinen 30 Familien ganz in
der N�he der riesigen Maschinen. Den Bewohnern von Tamaquito steht eine
Umsiedlung bevor. Bisher hatten sie alles f�r ihr Leben. Kohle spielte f�r
sie keine Rolle. Widerstand und z�he Verhandlungen kommen. Letztlich:
Ausgehandelte Umsiedlung, fremd im eigenen Land am neuen Ort. Der Film f�hrt
weiter: Kohle wird exportiert und kommt in Rotterdam an. Stromerzeugung
bei uns mit Kohle aus Kolumbien. Acht neu er�ffnete Kohlekraftwerke.
Besser als Atomkraft!? Internationale Konzerne, die sich ihren Aktion�ren
verpflichtet sehen. Der Versammlung der Aktion�re ist Tamaquito
eigentlich keine Notiz wert. Auch wenn Jairo Fuentes, der Ortsvorsteher
aus Kolumbien, dort einen eindrucksvollen Auftritt hat und Klage erhebt:
Abmachungen wurden nicht eingehalten: Wasser fehlt. Kein Einzelfall - der
Abspann zeigt es: 30 Familien in Kolumbien stehen f�r 1,5 Millionen
Menschen, die j�hrlich umgesiedelt werden, weil sie dem Abbau von Kohle
und anderen Bodensch�tzen im Weg stehen.
La Buena Vida setzt vielf�ltige thematische Impulse, die �ber den
Film hinaus weisen und sich f�r Bildungsprozesse anbieten. Globalisierung
wird konkret und exemplarisch erlebbar: Strombedarf in Deutschland im
Kontext der vielzitierten Energiewende - und Entwurzelung von Menschen in
Kolumbien. Wirtschaft, die nicht wirklich auf menschliche Schicksale
schaut. La Buena Vida klagt dabei nicht verbal an, sondern die
Situation der Bewohner von Tamaquito und ihr Widerstand sprechen eine
starke und eindeutige Sprache, die durch eindrucksvolle Bilder einer sehr
guten Kamera getragen wird. Viele kraftvolle Bilder kommen auch ohne Worte
und Kommentierung aus. So gelingt es z.B. allein filmisch zu erz�hlen,
was den Reichtum des Dorfes Tamaquito ausmacht, worin die hohe
Lebensqualit�t besteht, welches wirklich die wichtigen Lebens-Ressourcen
sind: Wasser, Fr�chte und Fische. Diese �heile Welt� wird durch eine
gute Montage immer wieder kontrastiert: Die neue Urwaldpiste, die nach
Tamaquito f�hrt mit dem nach oben f�hrenden Kameraschwenk, der am
Horizont bereits den drohenden Kohleabbau ins Bild bringt. Oder die p�dagogische
und praktische Begleitung der Umsiedlung durch Personen, die keine
Verbindung zur Lebenswelt und Kultur der Bewohner von Tamaquito aufweisen.
Auch dass der zu unterzeichnende Vertrag sogar Weltbank-Standards
beinhaltet, wirkt paradox. Stellvertretend f�r die zu ertragende
Entwurzelung und Entfremdung kann die Szene gelten, als einige Bewohner
einen ersten Besuch im Retortendorf �Tamaquito 2� machen: Sie tragen
dabei blaue Plastikhelme der Kohlearbeiter von �El Cerrej�n�. Ein
Geschenk, das sie weder ben�tigen, noch ihnen eine wirksamen Schutz
bietet.
Die
fliegenden Jungen von Gaza
Carmen
Butta. Deutschland
2013,
44
min.
Begr�ndung
der Jury:
Die
Jury ist der �berzeugung, dass dieser Film einen anderen Blick auf die
medial oft vorkommende Region Gaza wirft. Er erm�glicht Einsichten
jenseits des politischen Konflikts. Deshalb ist er eine sinnvolle
Erg�nzung f�r die entwicklungspolitische Bildungsarbeit.
Mit ihren akrobatischen �bungen beim �Parkour" beschreibt er ein
St�ck westlicher Jugendkultur, die die Jungs in Gaza als Flucht aus ihren
eigenen kulturellen Zw�ngen mit Begeisterung betreiben. Nicht nur, dass
sie sich Repressalien ihrer Gesellschaft ausgesetzt sehen, auch innerhalb
des geschickt in Szene gesetzten Familienportraits werden Konflikte
beleuchtet. Daran wird das Dilemma einer Gesellschaft beschrieben, deren
Jugendliche l�ngst �ber soziale Medien weltweit vernetzt sind und die
sich von den Zw�ngen ihrer Kultur entfernen wollen. Die Symbolik, die �ber
den Film vermittelt werden kann, ist stark: die Freiheit zu sp�ren, indem
man sich �ber die zerst�rten Geb�ude seiner eingrenzenden Heimat mit
artistischem Geschick bewegt, kann beim Einsatz in der Bildungsarbeit mit
Jugendlichen durchaus motivierende Funktion haben. Letztendlich regen die
44 spannenden Minuten auch zu der Fragestellung an, ob �Parkour"
den Jugendlichen hilft, sich keiner radikalen Gruppierung anzuschlie�en
oder ob der Vater gleiches erreicht, in dem er mit seinen S�hnen regelm��ig
eine Moschee mit gem��igten Predigern besucht.
Durst!
Angela
Andersen, Claus Kleber. Deutschland
2014,
45 min.
Begr�ndung
der Jury:
�berw�ltigend
sch�ne Bilder und dramatisches Geschehen erleben wir in der
ZDF-Dokumentation Durst! auf eindr�ckliche Weise. Kein Wunder,
dass wir gebannt hinschauen, wenn uns Angela Andersen
und Claus Kleber auf ihrer filmischen Reise zu Brennpunkten der
Wasserknappheit auf verschiedene Kontinente mitnehmen. Die �u�erst
spannende Reportage macht deutlich, dass Wasser weltweit ein immer gr��er
werdendes Problem ist. Sp�testens wenn wir in der Dokumentation h�ren,
dass in Deutschland j�hrlich 80.000 Milliarden Liter (!!) fremdes Wasser
f�r den Konsum beispielsweise von Steaks aus S�damerika oder Jeans aus S�dostasien
gebraucht wird, wissen wir, dass uns der Wassermangel etwas angeht. Wasser
ist in der globalisierten Welt zum globalen Problem geworden. Der Film
zeigt auf, welche Gr�nde es daf�r gibt und wie sie sich darstellen.
Durch immer h�here Konsumanspr�che und unglaubliche Verbrauchsvolumen
ist die Versorgung mit Wasser weltumspannend schwieriger geworden. Ob an
den wachsenden W�stenr�ndern Chinas, den Gem�seplantagen in Spanien
oder den vergifteten Fl�ssen Indiens, Claus Kleber befragt Bauern,
Plantagenbesitzer wie auch Wissenschaftler, die massiv von der
Wasserknappheit betroffen sind, nach Ursachen. Der Reporter steht den
Leuten auf Augenh�he gegen�ber und fragt neugierig und interessiert
nach. Durch seine pr�gnante und eindringliche Kommentierung macht er
deutlich, wie gro� die Gefahr des Wassermangels ist. Dabei sind kritische
und appellierende Worte zu vernehmen. Themen wie Gentechnologie,
Entsalzung des Meerwassers oder die gr�ne Revolution sind Ausgangspunkte
f�r wirtschafts- und sozialpolitische �berlegungen, die uns in dieser
fesselnden ZDF-Dokumentation dargelegt werden. Es dr�ngt sich bei uns die
Frage nach dem Wirken des individuellen Handelns auf. Die emotionsstarken
Bilder lassen uns verstehen, dass das Menschenrecht auf Wasser bewusst
angegangen und erk�mpft werden muss. Die Jury empfiehlt die interessante
Dokumentation f�r die Bildungsarbeit. Der informative Inhalt, die
packenden Geschichten und die moderne visuelle Filmnarration machen die
Sendung zu einem aufr�ttelnden Erlebnis.
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